Struktur

STRUKTUR, ARCHITEKTUR UND ABLAUF DES MEDIATIONSPROZESSES

Jeder Mediations-Prozess ist logisch aufgebaut
und lässt sich in mehrere Phasen unterteilen.

Phase 1

Einstieg und Eröffnung


  • Erstkontakt
  • Prüfung, ob der Fall überhaupt mediierbar ist
  • organisatorische, inhaltliche und persönliche Vorbereitungen
  • erste Sitzung mit Abschluss des Mediationsvertrages zwischen den Konfliktparteien und dem Mediator. Dieser Vertrag stellt eine Art Arbeitsbündnis dar als Grundlage für den Ablauf der Sitzungen und des Mediationsprozesses insgesamt. Inhaltlich regelt er ganz wesentliche Fragen und Kapitel.

Inhalte eines Mediationsvertrages

Konfliktdefinition

Um welche Art Konflikt handelt es sich, wie beschreibt man ihn am besten und welches Ziel hat die Mediation? Wie wird das Ergebnis dokumentiert?


Freiwilligkeit

Sind mit der Durchführung des Mediationsverfahrens alle aus freien Stücken einverstanden und welche Aufgaben hat im Besonderen der Mediator?


Verpflichtungen

Welche Verpflichtungen gehen die Parteien im Verhältnis zueinander ein?


(Rechts-)Beratungsbedarf

Wie wird mit einem allfälligen (Rechts-)Beratungsbedarf umgegangen?


Verschwiegenheit I Vertraulichkeit

Welche Regeln gelten für Verschwiegenheit und Vertraulichkeit?

Umgangsformen

Zu welchen Umgangsformen verpflichtet man sich wechselseitig, speziell im Rahmen der Sitzungen?


Fristen

Kommt eine Hemmung von Fristen in Betracht und was ist dabei zu berücksichtigen?


Honorar

Wie gestaltet sich das Honorar des Mediators; in welchem Verhältnis werden es die Parteien tragen?


Termine

Wo wird die Mediation stattfinden und welche Regeln – auch Konsequenzen – gelten für Zeit und Absage von Terminen?


Beendigung

Wann ist der Mediationsvertrag beendet; wer kann ihn wie (vorzeitig) beenden?

Phase 2

Bestandsaufnahme

Was ist der Konflikt?


  • Was sind die Themen, wie ist der Sachverhalt?
  • Was wollen die Parteien?
  • Sind Emotionen mit im Spiel?
    Wenn ja, welche?

Phase 3

Ergründen der Interessen

Die Frage(n) nach dem Warum.


Warum beziehen die Parteien die erklärten Positionen? Welche Bedürfnisse und Motive stecken individuell hinter bestimmten Vorstellungen und Forderungen?

Wechselseitiges Erkennen und Verstehen.

Phase 4

Der Weg zum Ziel

Lösungsfindung


Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten,

Bewerten der Einigungsoptionen und

Bewerten der Nichteinigungsalternativen

Phase 5

Lösung

Lösungsentscheidung


Abschluss der Mediations-Vereinbarung,

Festhalten des Ergebnisses in Form eines

‚Memorandums of Understanding‘.

Eingetragener Mediator

und Konfliktbegleiter

44 Jahre Kommunalerfahrung
20 Jahre als Stadtamtsleiter

Kontakt


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